Alle Artikel in: Frankreich

Terre des Aînés A.O.C. Gigondas

Wenn sich das Licht draussen verändert, einen leicht goldenen Schimmer annimmt, und ein kühler Morgen den Herbst ankündigt, kann man nochmals in Gedanken und im Glas den dahinziehenden Sommer aufblühen lassen und sich erinnern wie es war, als Stechginsterbüsche in der flirrenden Hitze noch nicht einmal raschelten, die Hitze einen zu Boden drückte und die Flipflops auf dem Asphalt schmolzen.

Domaine Montirius

Der Besuch eines biodynamischen Weinguts war für mich eine ganz besondere Erfahrung und ein Ort, der mich seitdem nicht mehr loslässt. Domaine Montirius – Vignoble Bio-dynamique Die Domaine Montirius liegt wunderschön am Fusse der Dentelles de Montmirail, inmitten der Appellation Vacqueyras, an der südlichen Rhône. Eric Saurel ist Winzer seit er denken kann. Seine Eltern, Grosseltern und noch weiter zurück bis ins 15. Jahrhundert, produzierten hier Wein. Als er jedoch 1986 zusammen mit seiner Frau Christine das elterliche Gut übernahm, änderte sich einiges.  Eric wollte schon früh die Qualität der Weine und was seine Reben hergaben verbessern. Also verliess er sich auf sein Bauchgefühl und probierte Neues aus. Nach und nach verzichteten sie auf Pestizide und die Pflanzen dankten es ihnen.

Chateau Montfollet

Wie kaufe ich wohl einen Bordeaux Wein der mir schmeckt und mich nicht gleich zu Anfang des Monats auf Kontostand Null setzt? Ausprobieren. Da ich sowieso beschlossen habe dem eigenen Geschmack nachzugehen und eine kleine Schwäche für Malbec Weine habe, war es naheliegend, dass ich mich vor dem riesigen Bordeaux-Regal meines Weinhändlers auf einen Malbec Merlot Cuvée einschoss.

Domaine Roche-Audran, Visan

Zum Auftakt ins neue Jahr haben wir heute zum ersten Mal einen „Côtes du Rhône Villages“ im Blog.. Eine Gegend die ich noch nicht so gut kenne, aber hier nun durchaus Erwägung finden soll. Denn zum ersten Mal „schmeckt“ mir ein eben sogenannter „Côtes du Rhône“.. Bis anhin war mir ein solcher Wein geschmacklich zu nah an Bordeaux‘, -und demzufolge hatten sie für mich dieses „blecherne“ am Geschmack, was unmittelbar ein Loch in den Magen reisst und nach Speisen ruft. Diesmal nicht. Domaine Roche-Audran, AOC Côtes du Rhône Villages, Visan 2011 Ein Cuvée aus 60% Grenache und 40% Syrah, im Stahltank ausgebaut und vollständig nach biodynamischen Prinzipien hergestellt und Demeter-Zertifiziert. Schmeckt wirklich gut, nach Beeren und mit leichter Säure. Einfach, sauber und ist in null-komma nichts weggetrunken.. Leicht erinnert er mich noch an oben beschriebenes Phänomen, aber zum ersten Mal denke ich, werde ich auch in diese Richtung weiter forschen. Felix wird’s freuen..

Bordeaux Tasting & die Lurtons

Mit einer Runde Bordeaux Tasting währe es wohl nicht getan hier, und mein Lieblingsweinhändler widmet sich ja auch den ganzen Monat dem Bordelais. Also erneut hin und weitere Weine probieren. Chateau de Camarsac 2010, Thierry Lurton, Entre deux mers. Bordeaux Superieur. 90% Merlot, 5% Cabernet Sauvignon, 5% Cabernet Franc. Der Wein riecht verführerisch wie er da vor mir im Glas kreist. Ich kenne den Geruch noch vom letzten Tasting.. „So riechen sie“, bilde ich mir ein. Luftig. Der erste Schluck, Alkohol, vollmundig, ohne pelzigen Beigeschmack, hinterlässt mich nachdenklich. Diesem, wie auch den letzten Weinen aus dem Bordeaux ist ein seltsamer Geschmack inne. Er fiel mir schon bei der letzten Runde auf, -Metall, blechern, und ich habe das Gefühl ich muss was essen zu den Weinen. Sie hinterlassen einen hungrig. Ich versuche immernoch die Eigenschaften einer jeweiligen Rebsorte zu schmecken. Ihr nachzugehen um herauszufinden, ob ich sie mag. Und bei den Weinen aus dem Bordeaux, bis heute, fällt mir das nicht ganz leicht. So fein können die Beschaffenheit des Bodens und der Einfluss des Klimas auf …