Empfehlung, Italien, Rotwein
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Rosso di Casa Romagnoli

Haltet euch fest. Mittlerweile steht dieser Wein zum vierten Mal bei mir Zuhause auf dem Tisch. Und das obwohl bei der ersten Verkostung, ein toller Abend übrigens bei Kühne Lage, ich den Wein zu Anfang als verschlossen, pelzig und völlig nicht der Rede wert abtat. Noch am selben Abend änderte ich meine Meinung.

Il Rosso di Casa Romagnoli

Wir rollen die Landkarte aus. Schwingen den Daumen in die Luft und lassen ihn Richtung des grossen Stiefels niedersausen, korrigieren leicht nach rechts auf den breiteren Teil, Breitengrad Höhe Florenz, und sehen die Küste von Ancona vor uns. Marken. Etwas weiter im Landesinnern Morro d’Alba, eine kleine mittelalterliche Stadt, vor deren Toren die Casa Romagnoli liegt.

Der Basiswein des Weinguts wird aus Sangiovese, Montepulciano und Lacrima gekeltert. Letztere Sorte wird sogar nur im Umkreis von 15km um Morro d’Alba angebaut.

Man kann also wirklich weinen vor Freude. Dieser Wein ist fruchtig, mit mittlerer Säure und wenig Tannin (pelzig, ihr erinnert euch?), schmeckt nach Kirschen und reifen Pflaumen und sogar ein Hauch Blütenduft dringt in mein Stammhirn.

Und ich weine immer noch: 5.90 Euro bei Kühne Lage. Ab gehts, denn das Weingut sei so klein, dass man die Fässer im Keller an einer Hand abzählen könne. Wer weiss ob ich nicht schon vor euch alles leergekauft habe.

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